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Schneefrei im Februar kurz mal kurz/kurz in den Friaul

Winter, schneefreie Trails, Sonnenschein und in jeden Fall kurze Hosen. Genau die richtigen Bedingungen für einen Biketrip nach Friaul-Julisch Venetien in Italien, nur eine Stunde Fahrzeit von Villach entfernt.

Der Frühling im Februar

Kurzfristig machten sich 3 Gladiatoren & Jojo auf den Weg nach Italien, um es mit den 1200 südseitig gelegenen Höhenmetern aufzunehmen. Die zwei älteren Gladiatoren konnten es beim der Auffahrt kaum erwarten sich auf den letzten paar Höhenmeter durch den Schnee zu kämpfen. Jedoch wurden ihre Hoffnungen bald zunichte gemacht, denn bei der Auffahrt wurden die vier Helden nur von Frühlingsboten und einem warmen Lüftchen begleitet.

Jeder Serpentine war eine Überraschung

Neben den unzähligen und bis heute unbestimmten Blumen die den Wegrand zierten, versetzte auch die Kulisse unsere Helden ins Staunen. Hinter jeder Kurve taten sich neue Naturschauplätze auf und die Aussicht wurde von Serpentine zu Serpentine besser.

Jause mit Aussicht

Nach der knapp drei stündigen Auffahrt waren unsere vier Helden am Gipfel ihrer Sehnsüchte angekommen. Zugegeben die letzten paar Meter mussten über Schnee zurückgelegt werden, dieser war jedoch nicht der Rede wert und so konnten sie sich gemütlich Ihrer #jausemitaussicht hingeben und dabei Ihre Kraftreserven wieder aufladen. Das Panorama an diesem Tage war unbeschreiblich, da ein leichter Wind den Nebel im Delta wegblies für eine tolle Fernsicht.

Natürlicher Flow im Trapp

Den ersten Teil der Abfahrt zierte ein Pfad entlang der Bergflanke bis man in einen Laubwald eintauchte. Dort ging es über schmale Wege schön flowig auf den Pferden dahin.

Die Schlucht

Plötzlich machte sich eine Schlucht vor uns auf, welche uns zwang die Pferde zu schultern und die verborgenen Resthöhenmeter zu Fuß zu erklimmen. Auch diese Aufgabe wurde erfolgreich bewältigt und auch der letzte im Bunde kam unbeschwert durch den kleinen Felsvorsprung gestiegen.

Hü Hopp im Galopp

„Auf auf und dann reiten wir los gegen Tal“ war das Motto und das Programm. Von nun an konnte nichts mehr unsere Gladiatoren bremsen. Die flowigen Pfade wurden nur von ein paar kleineren Engstellen und Spitzkehren unterbrochen aber mit Mut und Geschick mussten die Gladiatoren nicht aus dem Sattel.

Spuren aus der Vergangenheit

Auf den letzten Metern taten sich noch Spuren aus längst vergangenen Zeiten auf, als diese Wege noch zur Versorgung der Almen dienten und alles mit Karren zu den Höfen befördert wurde. Wieder beim motorisierten Pferd im Tal angekommen waren unsere Helden sichtlich erschöpft jedoch konnten Sie Ihre Freude am geschafften nicht verbergen und blickten bereits auf das nächste frühlingshafte Abenteuer.



Text: Michael Gritsch
Fotos: Herwig Kamnig

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